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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert eine Pflegeimmobilie als Kapitalanlage?

Große Pensionskassen oder Fonds haben bereits länger die Chance erkannt, in eine Pflegeimmobilie zu investieren. Auch Privatinvestoren haben nun die Möglichkeit, von den Vorteilen einer Pflegeimmobilie zu profitieren. Sie erwerben ein oder mehrere Pflegeappartements in einer Pflegeimmobilie und damit auch einen Anteil an den Pflegefunktions- und Gemeinschaftsflächen. Das gesamte Objekt ist an einen Betreiber verpachtet, der sich um die Mietersuche, die Pflege und Instandhaltung des Objektes kümmert sowie den größten Teil der Verwaltungsaufgaben übernimmt. Dies bedeutet kaum Arbeitsaufwand für den Investor und sogar bei leerstehendem Appartement wird weiterhin die vereinbarte Miete gezahlt. 

Warum gelten Pflegeimmobilien als besonders sicher?

Pflegeimmobilien werden durch professionelle Betreiber mit viel Erfahrung in der Bewirtschaftung und dem Betrieb eines solchen Objektes angemietet. Die Pachtverträge werden meist langfristig, in der Regel über 20 Jahre, abgeschlossen. Als zusätzliche Sicherheit sind die Mieten nach §82 SGB XI staatlich refinanzierbar, denn der Kostenträger ist dazu verpflichtet, ein angemessenes Entgelt für die Unterkunft zu entrichten.

Was ist der Vorteil einer Bestandsimmobilie gegenüber einem Neubauobjekt?

Bestandsimmobilien haben sich bereits am Markt etabliert und befinden sich in einem organisch gewachsenen Umfeld. Sowohl die Bewohner als auch das knappe Fachpersonal sind bereits vorhanden. Bei der Objektprüfung können historische Zahlen über die Belegung, die Pflegeleistung oder das Einzugsgebiet herangezogen werden. Ein weiterer großer Vorteil ist die sofortige Mietzahlung. Bei einem Neubau liegt vom Kauf bis zur ersten Mietzahlung regelmäßig ein Zeitraum von bis zu zwei Jahren. Bauzeiten, Verzögerungen beim Bau oder die sogenannte „Pre-Opening-Phase“ müssen durch den Investor bei einer Bestandsimmobilie nicht vorfinanziert werden. Die Mietzahlung beginnt sofort nach Erwerb des Pflegeappartements.

Sind Pflegeimmobilien auch für Privatanleger als Kapitalanlage geeignet?

Kaufpreise ab 130.000,-€ und eine sichere hohe Rendite von 4% bis 5% machen Pflegeimmobilien auch für private Investoren attraktiv. Sie sind eine wertbeständige Kapitalanlage, die gerade für die Altersvorsorge einen stetigen Beitrag liefert.

Kann ich mein erworbenes Pflegeappartement verkaufen oder vererben?

Wie bei einer Eigentumswohnung ist auch das Pflegeappartement grundbuchlich abgesichert. Das Appartement kann verkauft, vererbt oder im Bedarfsfall beliehen werden.

Welcher Arbeitsaufwand entsteht für mich bei der Verwaltung des Appartements?

Viele der Verwaltungsaufgaben werden direkt vom Betreiber der Pflegeimmobilie erledigt. Die weiteren Aufgaben werden größtenteils durch den eingesetzten Verwalter übernommen. Im Vergleich zu einer klassischen Eigentumswohnung entsteht deutlich weniger Verwaltungsaufwand für den Eigentümer.

Was passiert, wenn der Betreiber zahlungsunfähig wird?

Durch aufwändige Objektprüfung und strenge Bonitätsvorgaben ist dieser Fall nahezu ausgeschlossen. Sollte der Betreiber seinen Verpflichtungen einmal trotzdem nicht nachkommen und zahlungsunfähig werden, würde ein Notfallbetreiber den Betrieb des Pflegeheims fortführen, bis ein neuer Pächter für das Objekt gefunden wird.

Was versteht man unter einer „Pre-Opening-Phase“?

Nach der Bauphase ist das fertige Objekt meist noch nicht zu 100% belegt. Diese erste Phase der Neubelegung und Schulung der Mitarbeiter auf die neuen Abläufe im Haus wird im Fachjargon „Pre-Opening-Phase“ genannt. Bei Bestandshäusern fällt diese meist 6-monatige Phase ohne Mieteinnahme nicht an.